News vom 01.07.2010
Raiffeisen Energie-Cup für Schüler: Energetische Ressourcen sinnvoll einsetzen
Der Erste Raiffeisen Energie-Cup unter der Schirmherrschaft der EnergieAgentur.NRW endet mit Auszeichnungen und Scheckübergabe im SKYKöln mit der feierlichen Preisverleihung an die besten Projektteams. Preise gehen nach Bitburg, Bad Kreuznach, Diez, Solingen und Alsfeld.
Es war Wettbewerb, an dem sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler anlässlich des Ersten Raiffeisen Energie-Cups über mehrere Monate beteiligt haben: Effiziente Konzeptansätze zu entwickeln, die zum verantwortungsvollen und wirtschaftlichen Umgang von Energie beitragen, fällt in Zeiten eines spürbar rückläufigen Nachfuchsfachkräftemangels nicht immer leicht. Tatsächlich fehlten im vergangenen Jahr rund 60.000 Fachkräfte aus dem mathematisch-technischen Bereich, was nicht zuletzt auch wirtschaftliche negative Folgen haben wird.
Dass es aber auch anders gehen kann und Jugendliche durchaus in der Lage sind, sinnvolle, wie auch kreative Ideen im Rahmen eines selbst konzipierten Projektes in die Tat umzusetzen, bewiesen jetzt vor allem die besten und von der Expertenjury ausgewählten Projektteams der erst platzierten Theobald-Simon Schule in Bitburg, die zweit platzierten Schulen des HWK-Berufsbildungszentrum Bad Kreuznach und der Nicolaus-August-Otto-Schule im hessischen Diez sowie das Mildred-Scheel-Berufskolleg Solingen und die MES Alsfeld auf dem jeweils dritten Platz.
Detailansicht
Laudatio durch EnergieAgentur-Geschäftsführer Lothar Schneider
Mit interessanten Beiträgen beeindruckten die Teilnehmer vor allem die Juroren und Schirmherren des Wettbewerbes, Herrn Dipl.-Ing. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW sowie Herrn Professor Winfried Sehn von der Fachhochschule Bingen. Besonders Lothar Schneider betonte in seiner Rede die enorme Bedeutung der konsequenten Nachwuchsförderung im Bereich der Energieeffizienz und der Erneuerbaren Energien: „Um beim Klimaschutz bestehen zu können, ist es eine Notwendigkeit, junge Leute frühzeitig für die Probleme der Energiegewinnung und Energienutzung zu sensibilisieren“, so der Experte vor den versammelten Gästen, Preisträgern und Initiatoren im exklusiven SKYKöln-Hotel. Auch der zweite Juror, Herr Professor Winfried Sehn, betonte in seiner Rede zu den eingereichten Arbeiten die herausragende Rolle der Nachwuchsförderung und äußerte dabei einen ganz persönlichen Wunsch: „Es wäre schön, wenn die Erfahrungen bei diesen Projekten auch Impulse geben würden für die Planung des beruflichen Werdegangs, denn nur mit technisch und naturwissenschaftlich gut ausgebildeten, engagierten jungen Menschen sind wir für die Zukunft gerüstet.“
Mit dem Ersten Wettbewerb des Raiffeisen Energie Cup, der die Gewinner aus Bitburg mit 5.000€, die zweit platzierten Schüler aus Bad Kreuznach und Diez mit jeweils 1.500€ sowie die Solinger und Alsfelder Projektteams mit jeweils 500€ prämierte, ist es der Raiffeisen Energie und den mit ihr verbundenen Initiatoren erfolgreich gelungen, unternehmerische Verantwortung und jugendliche Begeisterung zu einem, wie Lothar Schneider formulierte: „gesamtgesellschaftlichen Nutzen für den Klimaschutz zu kombinieren“.
Die Schüler zeigten bei ihren Projekten ein „breites Spektrum“:
Mit Photovoltaik, Energieeinsparpotentialen in EDV-Räumen und der Energiesparbeleuchtung beschäftigte sich die Theobald-Simon-Schule in Bitburg, am Berufsbildungszentrum Bad Kreuznach widmete man sich der Wassereinsparung mittels Zisterne, die Diezer Schüler thematisierten u.a. eine energetische Gebäudesanierung ihres Schulgebäudes, in Solingen am Mildred-Scheel-Berufskolleg analysierte man eine energieeffiziente Spülmaschine und die MES Alsfeld widmete sich der Energieerzeugung aus Biogas auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.
Weitere Informationen zum Raiffeisen Energie Cup 2010 finden Sie unter: